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  • CDU Goch

CDU kritisiert Aussagen von Verwaltungschef Knickrehm zur Niers-Kendel-Schule


Die Aussagen des Gocher Bürgermeisters Ulrich Knickrehm in der jüngsten Auflage seines Live-Stream-Angebotes „Goch erleben live“ stoßen bei der Goch CDU-Fraktion auf heftige Kritik. Auf die Frage eines Gocher Bürgers, wie sich der Stopp einer notwendigen Umbaumaßnahme am Schulstandort Kessel aufgrund von massiv gestiegenen Kosten und der folgende Vorschlag, den Schulstandort zu schließen, mit dem annähernd gleichzeitigen Beschluss zum Neubau einer Bücherei im Bereich des Gocher Bahnhofs in Einklang bringen lassen, bestritt Gochs Bürgermeister sachliche Zusammenhänge: „Das hat mit einer Bücherei ganz und gar nichts zu tun. Dass das der ein oder andere dann gerne als Scheinargument nimmt, ist geschenkt.“ so der Leiter der Gocher Verwaltung.

Hier setzt der Widerspruch der Gocher Christdemokraten an. „Man kann natürlich einfach hingehen und argumentieren, es gehe hier um zwei unterschiedliche Sachfragen, die keinen direkten Bezug zueinander haben“, sagt Andreas Sprenger, Fraktionsvorsitzender der CDU im Gocher Stadtrat, „jedoch reden wir am Ende in beiden Fällen über große Geldsummen im Millionenbereich, die investiert werden müssen.“ Und das bedeute, so Sprenger, dass die Stadt zur Finanzierung der Projekte Schulden machen muss. Schulden, die aus Sicht der Christdemokraten die nachfolgenden Generationen belasten werden. Die Weberstadt habe bereits jetzt die höchste Pro-Kopf-Verschuldung im Kreis Kleve.

„Wir haben in Goch in den letzten Jahren bewusst versucht, nur notwendige Investitionen durchzuführen. Jetzt ergeben sich aber die Notwendigkeiten für größere Investitionen. Und da sollten ganz genau überlegen, für welche Projekte wir wieviel Geld in die Hand nehmen, und was wir uns leisten wollen und können. Vorrang müssen da aus unserer Sicht Kindergärten und Schulen haben.“ erläutert Sprenger den Standpunkt seiner Fraktion. „Ein in unseren Augen kostenintensives und überdimensioniertes Projekt wie der Neubau einer Bücherei sollten aus unserer Sicht da hintenanstehen. Hier sollten erstmal Konzepte entwickelt werden. Wir sehen ja aktuell, dass die Baukosten explodieren, während die Prognosen für den Gocher düster sind. Das drohende Haushaltssicherungskonzept gilt es abzuwenden.“ So verweist Sprenger neben dem gestoppten Schulumbau in Kessel auch das Fünf-Ringe-Haus in der Innenstadt. Hierfür muss der Rat über die Aufnahme neuer Kredite abstimmen, da laut der Beschussvorlage der Verwaltung die Baukosten deutlich gestiegen sind.

Dass auf die Stadt Goch weitere Investitionen zukommen, ist bereits abzusehen. So gibt es nicht nur den aktuellen Raumbedarf an Gocher Schulen, der Auslöser der Diskussionen in Kessel ist. Ebenfalls benötigt die Stadt über die bereits beschlossene neue Kita am Gocher Bahnhof hinaus in naher Zukunft noch eine weitere Kita


Diese Pressemitteilung haben wir am 13.12.2022 um 22:38 Uhr an die folgenden Medien versandt: Rheinische Post, NRZ, Niederrhein Nachrichten, Lokalklick

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