CDU-Fraktion setzt sich für barrierearmen Gehstreifen „Am Steintor“ ein
- fabianzitzke
- vor 4 Tagen
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Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Goch bringt einen Antrag zur barrierearmen Herrichtung eines Gehstreifenabschnitts „Am Steintor“ ein. Ziel ist es, im stark frequentierten Verbindungsbereich zwischen Voßstraße und der Kreuzung Herzogenstraße/Steinstraße/Bahnhofstraße die Mobilität und Sicherheit insbesondere für ältere Menschen und Personen mit Mobilitätseinschränkungen deutlich zu verbessern.
Konkret soll die Verwaltung prüfen, ob im bestehenden Kopfsteinpflaster ein etwa 80 Zentimeter breiter, ebener und durchgängig befahrbarer Streifen hergestellt werden kann, der problemlos mit Rollatoren und Rollstühlen nutzbar ist. Zudem sollen die finanziellen, technischen und zeitlichen Auswirkungen einer Umsetzung dargestellt werden.
„Viele Bürgerinnen und Bürger haben uns geschildert, dass dieser Bereich für sie kaum noch sicher passierbar ist“, erklärt Marc Groesdonk, Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat der Stadt Goch. „Gerade Seniorinnen und Senioren berichten von Stürzen oder davon, dass sie den Weg ganz meiden müssen. Das darf in einer Innenstadt nicht sein.“
Auch Fabian Zitzke, Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Goch, betont die Bedeutung des Antrags: „Eine barrierefreie oder zumindest barrierearme Innenstadt ist ein entscheidender Faktor für Teilhabe und Lebensqualität. Wer sich nicht sicher bewegen kann, wird vom öffentlichen Leben ausgeschlossen. Das wollen wir ändern.“
Unterstützung erhält der Antrag ausdrücklich von den Seniorenorganisationen der CDU. Der Vorsitzende der Seniorenunion Goch, Wolfgang Pitz, sowie der Vorsitzende der Kreisseniorenunion, Heinz van Baal, begrüßen das Vorhaben im Sinne einer generationengerechten und barrierefreien Innenstadt. Beide verweisen darauf, dass sichere Wege eine Grundvoraussetzung für selbstständige Mobilität im Alter sind.
Stellvertretend für viele Betroffene die, die täglich mit den Schwierigkeiten des unebenen Kopfsteinpflasters konfrontiert sind, macht Henny Knops mit ihrem Rollator auf die bestehenden Probleme aufmerksam, die an dieser Stelle durch die Maßnahme verbessert werden könnten. Nach einer ersten überschlägigen Einschätzung geht die CDU-Fraktion von Kosten in Höhe von rund 20.000 Euro aus. Die genaue Prüfung und Bewertung soll nun durch die Verwaltung erfolgen. „Goch soll eine Stadt für alle Generationen sein“, so Groesdonk abschließend. „Dazu gehört, dass wir bestehende Barrieren ernst nehmen und Schritt für Schritt abbauen."
Pressefoto Falk Neutzer: v.l.n.r.: Fabian Zitzke, Heinz van Baal, Henny Knops, Wolfgang Pitz und
Marc Groesdonk machen sich ein Bild vor Ort




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