Glasfaserausbau in Goch: Bürgermeister handelt reichlich spät

In der vergangenen Woche verkündete der Bürgermeister der Stadt Goch, Ulrich Knickrehm, dass neben dem von Bund und Land geförderten Glasfaserausbau im Kreis Kleve nun in Goch die Planungen zum privatwirtschaftlichen Glasfaserausbau in Stadtgebiet anlaufen.

Reichlich spät, wenn es nach Einschätzung der Gocher CDU geht. Denn bereits im Januar 2017 - also vor knappe drei Jahren - hatten die Christdemokraten der Stadt Goch einen Fragenkatalog zum Thema vorgelegt. Obwohl in der Antwort der Gocher Stadtverwaltung zu lesen war, dass der Ausbau als besonders wichtig eingestuft wird, hat sich bei diesem Thema in Goch jedoch drei lange Jahre nichts bewegt. Rechtzeitig vor der Kommunalwahl wird Bürgermeister Knickrehm nun endlich aktiv. „Die jahrelange Untätigkeit von Ulrich Knickrehm beim privatwirtschaftlichen Glasfaserausbau ist bedauerlich. Viele Kommunen im Kreis Kleve sind unserer Stadt hier deutlich voraus. Es darf jetzt nicht bei Ankündigungen des Bürgermeisters bleiben. Wir wollen echte Fortschritte sehen“, so der Fraktionsvorsitzende der Gocher CDU, Andreas Sprenger.

Julian de Vries, Pressesprecher des CDU-Stadtverbandes Goch ergänzt: „Eine Glasfaseranbindung direkt ins Haus ist heute wichtiger denn je. Denn heutzutage werden hiervon Immobilienerwerbe und Mietentscheidungen abhängig gemacht. Die Stadtverwaltung hat hier eindeutig geschlafen, handelt aber jetzt endlich - besser spät als nie.“