CDU Goch verärgert über Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus

Die Christdemokraten sind verägert über die neuerliche „Hinterzimmer Politik" im Gocher Rathaus.

Schon bei der Müll Debatte im Herbst letzten Jahres wurden die Ratsmitglieder nach vielen Monaten der Vorbereitung durch die Verwaltung erst in letzter Minute über die Pläne der Verwaltung informiert.

Diesmal sind es die Käufer von Grundstücken in „Neu – See – Land", die erst über den Baustopp informiert wurden, nachdem sich ein enttäuschter Käufer mit seinen spärlichen Informationen aus der Not heraus an die Presse wendete.

„Viel zu spät, so geht man nicht mit Kunden um", wie Andreas Sprenger, Fraktionsvorsitzender der CDU, meint.

Marc Groesdonk, stellvertretender Fraktionsvorsitzender: „Nicht nur die Öffentlichkeit wurde schlecht informiert. Auch die Ratsmitglieder wurden im Vorfeld nur spärlich informiert. Erst Ende März und unmittelbar nachdem der Doppelhaushalt 2018 / 2019 vom Rat der Stadt Goch genehmigt wurde, wurden die Ratsvertreter über das ganze Ausmaß informiert. Die im Haushalt budgetierten ca. 5 Millionen Einnahmen aus Grundstücksverkäufen waren mit den neuerlichen Informationen nun plötzlich als nicht mehr sichere Einnahme einzustufen. Möglichkeit der Reaktion für Ratsmitglieder, Fehlanzeige, denn der Haushalt wurde ja zuvor in der Ratssitzung verabschiedet".

Andreas Sprenger weiter: „Die CDU-Ratsfraktion der Stadt Goch fordert den Bürgermeister Ulrich Knickrehm auf, schnellstmöglich Klarheit hinsichtlich des Stillstandes im Baugebiet Neu-See-Land zu schaffen und alle Beteiligten hierüber zeitnah und umfänglich zu informieren."