Senioren Union zu Besuch im Gocher Krankenhaus

Rheinische Post (05.03.2018)

Goch. Großer Andrang im Wilhelm-Anton-Hospital: 100 Mitglieder der Gocher CDU Senioren Union besuchten auf Einladung von Regionaldirektorin Gabriele Theissen das Krankenhaus. Im Zentrum des Interesses standen die Vorträge der beiden Chefärzte Andre Stobernack und Paul-Georg Behler.

Die Klinik für Thoraxchirurgie operiert vor allem Lungenkrebs, Lungenmetastasen, bösartige Tumoren des Brustfells und Tumoren des Mittelfeldes wie etwa der Thymusdrüse. 70 Prozent der 450 Eingriffe pro Jahr führen Stobernack und sein Team mit der minimal-invasiven Methode durch. Der Anteil ist damit so hoch wie in großen Referenzkliniken mit bundesweiter Strahlkraft.

Die sogenannte "Schlüssellochtechnik" ist besonders schonend und komplikationsarm: Patienten haben im Anschluss weniger Schmerzen und genesen schneller. Darüber hinaus operieren die Gocher Thoraxchirurgen seit Oktober 2015 lasergestützt. "Wir können somit noch präziser arbeiten und bei Operationen mehr Gewebe erhalten", so Stobernack. "All das kommt den Patienten zugute."

Das Kompetenz-Zentrum Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin und Umweltmedizin ist mit Schlaflabor im Gepäck ein Alleinstellungsmerkmal des Gocher Wilhelm-Anton-Hospitals.

Das Behandlungsspektrum ist groß. Es reicht von der Behandlung obstruktiver Atemwegserkrankungen wie Asthma, COPD und Emphysem über die Betreuung von Beatmungspatienten bis zur Analyse von Schlafstörungen im hochmodernen Schlaflabor.

Chefarzt Paul-Georg Behler und sein Team betreuen pro Jahr etwa 4000 Patienten. Er betont die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit im Wilhelm-Anton-Hospital: "Wir ermöglichen so die wohnortnahe Versorgung auch schwerkranker Patienten."

Wolfgang Pitz, Vorsitzender der Gocher CDU Senioren Union, zeigte sich beeindruckt vom Leistungsangebot des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums. "Die nachhaltige Stärkung des Krankenhaus-Standortes Goch ist der Senioren Union ein wichtiges Anliegen", betonte Pitz. "Die Veranstaltung und der informative Austausch waren eine Werbung für das Katholische Karl-Leisner-Klinikum, besonders natürlich für das Wilhelm-Anton-Hospital."