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CDU setzt 2013 auf Neuansiedlungen

Goch (RP). Sparen hier, Sparen da – CDU-Vorstand von Partei und Fraktion machten im RP-Gespräch zum Jahreswechsel deutlich: Das neue Jahr wird gut. Vor allem Neuansiedlungen wie die von Poco Domäne sollen neue Impulse bringen.

 

Der Poffi-Haus-Aufmacher in der RP: ein Thema von vielen für den CDU-Vorstand (von links: Dr. Klaus Völling, Josef Thonnet, Josef van de Kamp und Fraktions-Chef Karl-Heinz Bremer) im Gespräch zum Jahreswechsel. Foto: Klaus-Dieter Stade

 

Blick zurück im Zorn, bei all den Spardiktaten, den Kompromissen und auch der öffentlichen Prügel, die hier und da einzustecken war? Nein, sagt Josef Thonnet, Chef der Gocher CDU. Ein großer Erfolg sei es gewesen, dass (übrigens auf Initiative der ZIG) beim Sparpaket eine so große Koalition und am Ende Einstimmigkeit gestanden habe. "Die Bürger haben verstanden, dass nun gespart werden muss, damit die Zukunft der Stadt gesichert ist", so Thonnet. Karl-Heinz Bremer, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat: "Auch die Vereine und Verbände haben signalisiert: Ja, sie verstehen, dass wir alle sparen müssen. Als herausragendes Beispiel kann da die Feuerwehr gelten, die ohne Zögern deutlich machte, sie sei bereit, auf Zuschüsse zu verzichten." "Und: Die Bürger haben auch zusammengestanden, als es darum ging, für den Erhalt des Krankenhauses zu kämpfen. 5000 Menschen haben da mitgemacht. Das war wirklich einzigartig", so Thonnet.

Und der Blick nach vorn? Karl-Heinz Bremer, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat: "Wir setzen auf Neuansiedlungen, die wir bekommen werden." Bremer sprach damit beispielsweise die weit vorangeschrittenen Pläne für den Poco-Möbelmarkt nahe der Autobahnauffahrt Goch/Weeze an, auch Siemens in den durch den Krefelder Waggonbauer wiederbelebten Tirsan-Hallen. "Und wir setzen auch sonst auf Wachstum. Wachstum, das wir brauchen", so Thonnet. Das gelte vor allem mit Blick auf die endlich beginnende Realisierung des Baugebietes auf dem ehemaligen Kasernengelände. Das Interesse Bauwilliger ist jetzt schon spürbar. "Und wir entwickeln ja nicht nur das Baugebiet, sondern in diesem Zusammenhang einen ganzen Stadtteil und seine Erschließung bis hin zur Innenstadt", so CDU-Vizechef Klaus Völling. Gerade die Ansiedlung von Poco werde, betonte Karl-Heinz Bremer, Impulse für Goch bringen: "Es kommen Menschen in die Stadt, die sonst vielleicht nicht gekommen wären." Denn das Unternehmen verspreche sich Kunden nicht nur vom gesamten unteren Niederrhein, sondern auch aus den Niederlanden. Und auch das, so Vorstandsmitglied Josef van de Kamp, bringe Zuversicht: "Die Schließung des Rings zwischen Kreisverkehr Klever Straße und Pfalzdorfer Straße wird endlich Wirklichkeit."

In diesem Jahr mit großer Mühe etwa 1,5 Millionen gespart – und was ist danach? Bremer: "Danach sparen wir weiter. Denn wir haben mit den einstimmigen Beschlüssen ja den Grundstein dafür gelegt. Diese Beschlüsse werden in den kommenden Jahren weiter wirken." In diesem Zusammenhang mahnte Bremer an: "Wenn die Stadt nun Immobilien wie das Poffi-Haus verkauft, dann müssen die erzielten Erlöse zur Tilgung von Schulden verwandt werden. Das sind wir den kommenden Generationen schuldig. Und uns selbst." Will sagen: Wenn der Rat Einsparungen beschließe, die die Bürger träfen, dann betreffe das ja auch die Ratsmitglieder selbst. Als Gebühren-, Beitrags- und Steuerzahler, als Vereinsmitglieder, Nutzer öffentlicher Einrichtungen, als Eltern und Großeltern. Umso wichtiger sei es, dass Goch weiter wachse. Und alle Prognosen bestätigten den Zuwachs an Einwohnern in den kommenden Jahren. Zum Jahreswechsel schreibt sich die Gocher CDU auch selbst ins Aufgabenheft. Josef Thonnet: "Wir müssen uns intensiv um die Jugendarbeit kümmern, jungen Menschen Politik näher bringen: Es ist wichtig, für die Heimatstadt Verantwortung zu übernehmen."

Möbeldiscounter baut an der Autobahnauffahrt

Poco ist eine Möbeldiscounter-Kette mit etwa 100 Niederlassungen in Deutschland. Unternehmenssitz ist in Bergkamen. Die Firma setzt auf Expansion, plant zahlreiche neue Möbelmärkte.

Gochs grenznahe Lage gefiel den Managern, zudem fanden sie die direkte Anbindung an die A 57 so gut, dass sie sich für Goch entschieden. Die Freude bei der Politik darüber ist groß. Aus Handelskreisen gab es (nichtöffentlich allerdings) wenige Proteste dagegen.

Jahresprogramm SU

Hier finden Sie das Jahresprogramm 2013 der Senioren Union: 

 

 

 

Jahresprogramm_2013.jpg

Gekündigt – und alles weg: Die CDU Goch verschwindet aus dem Web

Goch (RP). Aktuelles aus der Partei, Termine, Presseberichte, neue Themen und die Köpfe, die dahinterstecken. Alles war komplett – und nun ist alles weg. Die CDU Goch ist im Internet nicht mehr aufzufinden.

Alle anderen sind da, mehr oder weniger aktuell ihre Seiten – aber wer www.cdu-goch.de aufruft, der landet jetzt nur noch auf einer weiß-grau-türkisfarbenen "Transit-Informationsseite".

Da verkündet die Firma denic aus Frankfurt: "Der Domaininhaber bzw. der administrative Ansprechpartner sollte inzwischen über die Probleme informiert sein. Wir rechnen daher in Kürze mit ihrer Behebung."

Technische Fehler? Behebung in Kürze? Wie Andreas van Boekel, CDU-Stadtrat, Vorstandsmitglied und als Webmaster "Herr" der Internetseite, gestern auf RP-Anfrage berichtete, "haben wir ein Problem mit dem Provider gehabt und der hat unseren Vertrag gekündigt – und, noch schlimmer: unsere ganze Webseite gelöscht."

Und nun? "Wir werden uns diese Woche zu einer ,Krisensitzung' zusammensetzten und werden wohl eine komplett neue Seite erstellen müssen", so Andreas van Boekel. Das bedeutet zum Beispiel: Das gesamte "Archiv", beispielsweise Rückblicke auf Veranstaltungen der letzten Jahre, ist erst einmal weg. Und die Daten, die es gibt, müssen komplett neu aufgearbeitet werden. Viel Arbeit – und alles ehrenamtlich. Fest steht jedoch: In diesen digitalen zeiten kann keine Partei auf Erreichbarkeit im Internet verzichten.

 

Seniorenhilfe: ein Büro im Rathaus

Goch (RP). Eine Erfolgsgeschichte geht mit Turbo-Tempo weiter: Die aufsuchende Seniorenarbeit, die der Rat aus Kostengründen abgeschafft hat, startet auf ehrenamtlicher Basis am 2. Februar mit ihrer Arbeit. Und hat nun ein Büro im Rathaus.

 

Eingerahmt von Gabi Theissen (r.), Seniorenausschuss-Vorsitzende, und Wolfgang Look (Stadt Goch, schulender Fachmann, links) begutachteten die Ehrenamtlichen gestern ihr Büro im Rathaus. Foto: Gottfried Evers

Gabi Theissen macht schon seit weit über zehn Jahren aktiv Kommunalpolitik in Goch. Aber so ein Beispiel für ehrenamtliches Engagement im Zeitraffertempo habe sie noch nie erlebt, erzählt sie, das sei rekordverdächtig. Genau dieses Engagement vieler in Windeseile zusammengekommener Helfer macht es möglich, dass die aufsuchende Seniorenarbeit in Goch nach der "offiziellen" Abschaffung nahezu ohne Pause weitergehen kann.

"Das alles haben wir letztlich Hanni Schulte zu verdanken", erzählt Gabi Theissen. "Sie hat das Ganze angestoßen und wird auch die leitende Funktion übernehmen." Und das alles ging so schnell, dass schon vor der entscheidenden Sitzung des Hauptausschusses, der die Abschaffung der aufsuchenden Seniorenarbeit beschloss, eigentlich alles klar war.

Gabi Theissen (CDU), Vizebürgermeisterin in Goch, nahm dann offizell das sprichwörtliche Heft in die Hand, telefonierte, überzeugte. Vom Start weg sind (wie Hanni Schulte) viele Mitglieder der Senioren-Union Goch dabei. Deren Vorsitzender Wolfgang Pitz war ebenso schnell überzeugt von der Idee: Wir machen das Ganze ehrenamtlich. Das baut auch Ängste ab.

Rat und Verwaltung zogen begeistert mit. Gut, dass gleich mehrere Ratsfraktionen ihre Besprechungszimmer im Rathaus zur Verfügung gestellt hatten. Einen dieser Räume im ersten Stock bekommen nun die Ehrenamtlichen für ihre wöchentlichen, dauerhaft angebotenen (Telefon-)Sprechstunden. Für Sitzungen, Besprechungen. Die EDV hilft, alles zu dokumentieren.

Dokumentation: das Stichwort. Gabi Theissen machte im Gespräch mit der RP klar: "Zwar arbeiten wir ehrenamtlich, aber alle Mitarbeitenden unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht. Sie ist genauso gewährleistet, als wenn die Stadt das weitermachen würde."

Gestern die Vorstellung des Büros, die erste "große" Zusammenkunft der spürbar motivieren Ehrenamtlichen: bis zum Start Anfang Februar ist ja nicht mehr viel Zeit. Gabi Theissen: "Wolfgang Look, der bislang bei der Stadt Goch für die aufsuchende Seniorenarbeit zuständig war, wird alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun schulen, um sie noch besser auf ihre Aufgabe vorzubereiten." Diese Aufgabe tritt aber nicht etwa in Konkurrenz zu Angeboten beispielsweise von Caritas, Diakonie und ähnlichen Altenhilfe-Angeboten. Theissen: "Wir wollen Lotsen sein, Hilfe zur Selbsthilfe geben, den richtigen Weg für die Lösung des ganz individuellen Problems vorschlagen. Und auch die Leute einfach informieren. Viele wissen beispielsweise gar nicht, welche Ansprüche sie gegenüber der Pflegeversicherung oder ihrer Krankenkasse haben. Wissen nicht, welche Hilfsmittel die richtigen sein können, wo man die bekommt."

Letztlich komme es, so Gabi Theissen, immer auf "das Eine" an: "Jeder von uns möchte doch zuhause bleiben, so lange es geht. Dafür gibt es viele Hilfsangebote und Hilfsmittel, von denen man aber wissen muss. Auch dafür sind wir Ansprechpartner."

Das Büro wird einmal wöchentlich mit zwei Leuten besetzt sein. "Aber darüber hinaus sind natürlich jederzeit Terminvereinbarungen möglich, betont Gabi Theissen. "Die Bezeichnung ,aufsuchend' wird auch weiterhin gültig sein. Denn selbstverständlich machen wir nach vorheriger Vereinbarung auch Hausbesuche bei den Senioren." Nachfrage? Die ist vorhanden. Jetzt schon.

 

 

CDU Goch informiert die Bürger

Die CDU Goch hat im Rahmen der Osteraktion wie in den vergangenen Jahren die Gocher Bürger informiert. Hierzu standen die Mitglieder aus dem Rat der Stadt Goch, dem CDU Stadtverband und den Gocher Ortsverbänden den interessierten Bürgern Rede und Antwort.

 

Fahrschul-Training nur für Senioren

Goch (RP). Selbstbestimmt leben im Alter, auch auf dem Dorf oder im Außenbereich: Ohne eigenes Auto wird das schwer. Speziell für alte Menschen startet die Senioren-Union Goch nun ein Projekt: Fahrschule zum Auffrischen. Ohne Schwellenangst. VON THOMAS CLAASSEN

Margret Schleife, die die Siebzig hinter sich gelassen hat, ist fast ein wenig "lampenfiebrig": Sie freut sich auf die Fahrstunde mit HelmutEngel. Der Fahrlehrer weiß genau, worauf er bei und mit Senioren achten muss. Das Ziel: möglichst lange möglichst sicher Auto fahren – um selbstständig zu bleiben. Foto: Klaus-Dieter Stade

 

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