BFG und CDU wollen Goch fahrradfreundlicher machen

Rheinische Post 22.05.2017

Seit Beginn diesen Jahres gibt es eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit Mitgliedern aus BFG und CDU. In der Arbeitsgruppe werden Ideen und Lösungsvorschläge erarbeitet, um Goch und seine umliegenden Ortsteile für Fahrradfahrer attraktiver zu machen. Goch soll fahrradfreundlicher und sicherer für Radfahrer werden.

Mit der Einrichtung der Fahrradstraße Leeger-Weezer-Weg hat die Stadt Goch einen ersten Schritt in diese Richtung gemacht. Die Arbeitsgruppe begrüßt die neue Fahrradstraße, die die Sicherheit vor allem für Jugendliche verbessert, die tagtäglich mit dem Fahrrad zur dortigen Gesamtschule Mittelkreis fahren. Fahrradstraßen sind dem Fahrradverkehr vorbehalten. Mit anderen Fahrzeugen dürfen sie nur dort benutzt werden, wo dies durch Zusatzzeichen angezeigt ist. Häufig wird nur Anliegerverkehr zugelassen.

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt für alle Fahrzeuge 30 Stundenkilometer. Das Nebeneinanderfahren mit Fahrrädern ist erlaubt. Kraftfahrer müssen gegebenenfalls ihre Geschwindigkeit verringern, um eine Behinderung oder Gefährdung von Radfahrern zu vermeiden. Schilder "Beginn der Fahrradstraße" und "Ende der Fahrradstraße" wurden angebracht.

Was die AG momentan als problematisch ansieht, ist die Zusatzbeschilderung im Bereich der Fahrradstraße Leeger-Weezer-Weg. Ein Zusatzschild weist darauf hin, dass die Straße "nur für Anlieger" befahrbar ist. Die Fahrradstraßen, die noch in Goch entstehen könnten, sollten nach Meinung der AG grundsätzlich mit einem Zusatz "frei für Kraftfahrzeuge" ausgeschildert werden. Wenn sich alle an die Regeln halten und gegenseitig Rücksicht nehmen, kann Goch für Fahrradfahrer nur attraktiver werden, meinen die Akteure.

Wenn es nach der Arbeitsgruppe geht, so sollten weitere Projekte auch für ältere Radfahrer folgen - gerade auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung. Denn Fahrradfahrer werden immer älter und mit der Entwicklung der E-Bikes auch immer mobiler.

Wer Anregungen für die AG hat, kann sich per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an Christian Janßen (CDU), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.