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Kritik am Zustand des Gocher Friedhofs

Laut Wolfgang Pitz, Vorsitzender der Senioren Union, lassen sich die Zustände auf dem Gocher Friedhof nicht länger aussitzen. FOTO: KLAUS-DIETER STADE

 

Goch. Die Senioren Union weist erneut darauf hin, dass der Pflegeeinsatz an der städtischen Einrichtung inakzeptabel sei. Je nach Wetterlage seien manche Gräber erst gar nicht zu erreichen. Von Sabrina Peters

Kleinere Schlaglöcher, vermooste Wege und Leerstände zwischen einzelnen Gräbern zieren das Bild des Gocher Friedhofes. Einen Umstand, den man ändern muss, findet Wolfgang Pitz, Vorsitzender der CDU-Senioren Union (SU) des Stadtverbandes Goch. Einige Bürger hätten die SU bereits auf die Situation angesprochen und wünschten eine Verbesserung herbei, so Pitz. Und auch er sieht dringenden Bedarf: "Der Friedhof ist eine Kulturstätte und die Kultur sollte bewahrt werden", ist Pitz überzeugt.

Zumal er sich besonders um die kommenden Monate sorgt. Denn im Sommer sei das Problem der vermoosten Wege und Schlaglöcher gravierender als zum jetzigen Zeitpunkt. "Wenn es dann noch stark geregnet hat, können gerade ältere Menschen mit Rollatoren manche Gräber nicht mehr erreichen. Dann ist der Weg für sie einfach unbegehbar", schildert Pitz. Nicht selten könne auch er die städtische Ruhestätte nicht mehr besuchen.

Dass das in diesem Sommer anders wird, daran müsse bereits jetzt gearbeitet werden. "Man muss jetzt vorbeugen und nicht erst im Sommer, wenn es zu spät ist", mahnt Pitz. Deshalb mache die Senioren Union, die das Problem schon einmal angesprochen habe, jetzt erneut öffentlich auf die Missstände aufmerksam.

Für die Angehörigen, die ein Grab auf dem Gocher Friedhof pflegen, sei die Situation bedauerlich. "Meine Erfahrung sagt mir, dass der Ort des Friedhofes bei der Trauerbewältigung sehr wichtig ist. Deshalb sollte jeder jederzeit die Grabstätten besuchen können, und nicht eingeschränkt sein, wenn es etwa stark geregnet hat. Ein Todestag fällt schließlich nicht nur auf sonnige Tage", sagt Pitz, der Beispiele von Friedhöfen nennt, die besser aussähen. "In den Ortschaften findet man liebevoll gestaltete und gepflegte Friedhöfe. Wie schaffen sie das denn?", fragt er.

Bezüglich der Leerstände zwischen manchen Gräbern wünsche er sich unter anderem, dass alternative Bestattungsmöglichkeiten auf dem Gocher Friedhof angeboten werden. "Ein Waldfriedhof zum Beispiel, wo ein Baum ausgesucht werden kann, an dem der Verstorbene beigesetzt wird. Die Möglichkeiten dazu hätten wir in Goch", erklärt Pitz. Darüber hinaus gefalle ihm die weitere Alternative, die bereits in der Weberstadt praktiziert wird: Gräber mit Gedenkplatten in einem Rasenfeld einzulassen. "Das sieht immerhin gepflegt aus und entspricht auch der heutigen Zeit, in der immer weniger Hinterbliebene die Zeit oder Möglichkeit für eine Grabpflege haben", sagt Pitz.

Der SU-Vorsitzende gibt zu, dass nicht alles sofort verbessert werden könne. Was er aber fordert, ist die Auseinandersetzung mit dem Thema. "Es muss ein richtiges Konzept her. Das sehe ich bislang nicht", kritisiert Pitz.

In einem Schreiben, das der Redaktion vorliegt, hat er bereits Ende November vergangenen Jahres Gochs Bürgermeister Ulrich Knickrehm auf die Situation aufmerksam gemacht, und erst mal auch eine Antwort erhalten. In dieser bestätigte Knickrehm, dass ihn bereits zahlreiche Beschwerden erreicht hätten und sich die Stadtverwaltung mit einer Lösung beschäftige. Obendrein gab er an, dass er hoffe, zum Ende des vergangenen Jahres genauere Auskünfte geben zu können.

Pitz habe jedoch vergeblich auf eine erneute Rückmeldung gewartet, sagt der SU-Vorsitzende, der deshalb selbst noch mal aktiv wurde und Knickrehm Mitte Februar eine neuerliche Anfrage sendete. "Auf die habe ich allerdings gar keine Antwort bekommen", ärgert sich Pitz. Erst nach RP-Anfrage bei Stadtsprecher Torsten Matenaers habe sich Knickrehm mit Pitz in Verbindung gesetzt. Im alltäglichen Stress, unter anderem durch den im März verabschiedeten städtischen Haushalt, sei Knickrehm zuvor nicht dazu gekommen, begründete der Stadtsprecher.

Ganz so einfach sei die Situation ohnehin nicht anzugehen. "Bei dem Friedhof handelt es sich um einen Ort, der eine sogenannte kostenrechnende Einrichtung ist", erklärt Matenaers. Das bedeute, dass die Stadt für den Friedhof nicht mehr ausgeben dürfe, als sie durch Friedhofsgebühren einnehme.

Quelle: RP

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