• Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern

„Noten für Pflegeheime sind der größte Dülles“

Karl Josef Laumann sprach im Gocher Kastell.Foto: Andreas Daams, NRZ

Goch. Staatssekretär Karl Josef Laumann kündigte in Goch Änderungen bei der Pflegeversicherung an

Wenn jemand in einem Pflegeheim Medikamente vertauscht, ist das eine schlimme Sache. Zumindest für die betroffenen Pflegebedürftigen. Aber nicht unbedingt für die Benotung des Heims. Denn eine schön gedruckte Speisekarte kann das Manko mühelos ausgleichen. „Und das Essen muss noch nicht mal schmecken“, ärgert sich Karl Josef Laumann, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium.

Bürokratie ist nicht zum Aushalten

Auf Einladung der Gocher CDU-SeniorenUnion und des CDU-Stadtverbandes Goch war der westfälische Politiker ins Kastell gekommen, um hier vor etwa 80 Zuhörern über den Stand der Pflegeversicherung zu referieren. Dabei nahm er wie gewohnt kein Blatt vor den Mund. „Pflegenoten sind der größte Dülles, den es in Deutschland gibt“, sagte er.

Aber ein Umbau des Benotungssystems ist nur einer der vielen Punkte, die die Bundesregierung in Angriff nehmen will. Die gesamte Dokumentation soll einfacher werden, weil sie zu viel Zeit kostet. Laumann: „Wir müssen an die Bürokratie ran, denn die ist manchmal nicht zum Aushalten.“ Ferner: Die Ausbildung für Kranken- und Altenpfleger soll zusammengelegt werden. Und noch in diesem Jahr geht es um die Definition des Begriffs der Pflegebedürftigkeit: „Heute kommen diejenigen zu kurz, die zwar noch etwas können, aber vergessen, das auch zu tun.“ Menschen mit Demenz müssten deutlich besser gestellt werden.

Bereits in Kraft ist die Verdoppelung der Sätze für die Tagespflege. „70 Prozent aller Menschen in der Pflegeversicherung leben zuhause“, sagte Laumann. Weil in der mittleren Generation Männer und Frauen gleichermaßen arbeiteten, müsse es analog zur Kinderbetreuung auch Angebote für Pflegebedürftige geben. Viele säßen den ganz Tag alleine zuhause. „Die nehmen Einsamkeit in Kauf, um zuhause bleiben zu können“, so Laumann. Man müsse Möglichkeiten schaffen, dass sie in Gemeinschaft leben könnten.

Zudem sei ambulante Pflege natürlich auch günstiger als stationäre. Aber nicht in der Finanzierbarkeit sieht Laumann das größte Problem der Zukunft. Sondern: „Schon in zehn Jahren brauchen wir 25 Prozent mehr Pflegekräfte als heute.“ Würden alle Pflegebedürftigen in Heimen untergebracht, müsse man schon jetzt mehr als eine Million zusätzliche Pflegekräfte haben. „Woher sollen die eigentlich kommen?“, fragte Laumann.
Das Problem fängt erst an

Er appellierte an die Kommunen, zusammen mit den Pflegediensten nach Grundstücken zu suchen, in denen Tagespflegeeinrichtungen entstehen könnten. Zu verändern gibt es eine Menge. Dabei, stellte der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Günther Bergmann fest, fange das demographische Problem doch erst an.

Andreas Daams, NRZ

Goch. Staatssekretär Karl Josef Laumann kündigte in Goch Änderungen bei der Pflegeversicherung an

Wenn jemand in einem Pflegeheim Medikamente vertauscht, ist das eine schlimme Sache. Zumindest für die betroffenen Pflegebedürftigen. Aber nicht unbedingt für die Benotung des Heims. Denn eine schön gedruckte Speisekarte kann das Manko mühelos ausgleichen. „Und das Essen muss noch nicht mal schmecken“, ärgert sich Karl Josef Laumann, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium.

„Noten für Pflegeheime sind der größte Dülles“ - | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/noten-fuer-pflegeheime-sind-der-groesste-duelles-id10382434.html#plx1046293435

Goch. Staatssekretär Karl Josef Laumann kündigte in Goch Änderungen bei der Pflegeversicherung an

Wenn jemand in einem Pflegeheim Medikamente vertauscht, ist das eine schlimme Sache. Zumindest für die betroffenen Pflegebedürftigen. Aber nicht unbedingt für die Benotung des Heims. Denn eine schön gedruckte Speisekarte kann das Manko mühelos ausgleichen. „Und das Essen muss noch nicht mal schmecken“, ärgert sich Karl Josef Laumann, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium.

„Noten für Pflegeheime sind der größte Dülles“ - | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-kleve-und-der-region/noten-fuer-pflegeheime-sind-der-groesste-duelles-id10382434.html#plx1046293435


Prev Next Page:

Windkraftanlagen im Reichswald – Wohl od…

Im Rahmen einer offenen Mitgliederversammlung laden wir alle interessierten CDU-Mitglieder sowie Bürgerinnen und Bürger zur Diskussionsrunde „Windkraft im Reichswald – Wohl oder Übel?“ ein. Die Veranstaltung soll über die jüngsten Entwicklungen...

Weiterlesen...

Wahlaufruf

Wahlaufruf

Wählen gehen und noch einen mitbringen ! ! ! 27. September 2015

Weiterlesen...

Große Resonanz an Wahlständen

Große Resonanz an Wahlständen

Große Resonanz an Wahlständen Etliche Gocherinnen und Gocher suchten am heutigen Tag meine Wahlstände am Markt und am EDEKA-Markt auf. Dabei konnte ich zahlreiche informative Gespräche führen. Über die Zusage...

Weiterlesen...

CDU Uedem

CDU Uedem

"Interkommunale Zusammenarbeit": Die CDU Uedem wünscht dem Kandidaten der Gocher CDU Heinz van Baal eine erfolgreiche Wahl!

Weiterlesen...

Landrat

Landrat

... auch unser Landrat drückt Heinz van Baal am Sonntag die Daumen

Weiterlesen...

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen bei …

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen bei der Gocher CDU Senioren Union

Zur Mitgliederversammlung mit Neuwahlen hatte die CDU Senioren Union im Stadtverband Goch in den Schulungsraum der Gocher Freiwilligen Feuerwehr eingeladen. Als Gäste konnte der alte und neue Vorsitzende der CDU...

Weiterlesen...

Podiumsdisskussion Goli

Podiumsdisskussion Goli

  Der Gocher Goli-Verein e.V. hatte die Bürgermeisterkandidaten zu einer Podiumsdiskussion ins Goli Theater am 27.08.2015 eingeladen. GOCH.TV hat diese Veranstaltung aufgezeichnet.Hier finden Sie die links zu den Aufzeichnungen: Teil 1 Teil...

Weiterlesen...

CDU Senioren Union Goch besucht Wasserwe…

CDU Senioren Union Goch besucht Wasserwerk Scheidal

Ein spannendes Thema stand für drei Gruppen der CDU Senioren Union im Stadtverband Goch im August an. Besucht wurde das Gocher Wasserwerk in Kessel Scheidal. Die CDU Senioren wollten wissen,...

Weiterlesen...

Senioren Union Goch sieht Lösung für Lkw…

Senioren Union Goch sieht Lösung für Lkw-Verkehr auf Kalkarer Straße

CDU-Vertreter an der Kalkarer Straße in Goch: Karl-Heinz Bremer, Günter Bergmann, Heinz van Baal und Wolfgang Pitz (von links). Goch. Seit drei Jahren setzt sich die CDU Senioren Union im...

Weiterlesen...

Radtour: Mit Heinz van Baal entlang poli…

Radtour: Mit Heinz van Baal entlang politischer Themen CDU Goch radelt entlang politischer Themen

  Gemeinsam mit dem Bürgermeisterkandidaten Heinz van Baal unternahmen die Mitglieder des CDU Ortsverbandes Goch eine Radtour. Bei schönem Wetter konnte man nicht nur die niederrheinische Landschaft genießen, sondern die Tour...

Weiterlesen...

Wahlkampfauftakt im Kolpinghaus

Wahlkampfauftakt im Kolpinghaus

Im voll besetzten Saal des Kolpinghauses habe ich am Mittwoch Abend den Gocher CDU Mitgliedern mein Wahlprogramm mitsamt der Wahlbroschüre vorgestellt. Dabei war es mir wichtig herauszustellen, dass für mich...

Weiterlesen...

Wahlmobil

Wahlmobil

Pünktlich zum Pressegespräch anlässlich unseres Wahlkampfauftakts konnte durch die Fa. Druck-Dat unser „Wahlmobil“ fertiggestellt und den Medienvertretern präsentiert werden. Mit dem Fahrzeug wird der Bürgermeisterkandidat Heinz van Baal zukünftig an den...

Weiterlesen...

Ein Bürgermeister für alle Gocher

Ein Bürgermeister für alle Gocher

Heinz van Baal tritt am 13. September in Goch für die CDU an. Sein Slogan: "Geh zur Wahl, wähl van Baal".(FOTO: GOTTFRIED EVERS) Goch. Der Chef der Gocher Polizei will...

Weiterlesen...
© CDU Goch 2017 Erstellt mit dem CDU-Baukasten unter Joomla! Ein Service der VANAMELAND